Holzachterbahn-Buch

Posted in Meta on Oktober 15th, 2015 by Ralph Latotzki – Kommentare deaktiviert für Holzachterbahn-Buch

Woodies

Mein zweites Buch widmet sich dem Thema Holzachterbahnen in Europa. Ich habe diesem hier eine eigene Seite gewidmet.

Wartezeitminimierung

Posted in Strukturen, Warteschlangen on September 23rd, 2011 by Ralph Latotzki – Kommentare deaktiviert für Wartezeitminimierung

Min

 

Lange Warteschlangen – vornehmlich zeitlich gesehen – sind für die Besucher von Vergnügungsdestinationen ein Gräuel, schließlich werden sie durch diese gefühlt in ihrer Entscheidungs- und tatsächlich in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Ein passendes Warteschlangendesign hilft über einige Unannehmlichkeiten hinweg, doch das wirkliche Ziel ist Warteschlangenminimierung. Die vier wesentlichen Möglichkeiten hierzu sind Vordrängeln, virtuelles Warten, Kapazitätsausnutzung und Zielgruppenverkleinerung. Die nachfolgende Betrachtung der Problematik Wartezeitminimierung erfolgt auf der Grundlage der Annahme eines Freizeitparks mit nicht beeinflussbarer Besucherzahl und -interessen. read more »

Achterbahn-Buch

Posted in Meta on Juli 9th, 2011 by Ralph Latotzki – Kommentare deaktiviert für Achterbahn-Buch

Buch

 

Mein erstes eigenes Buch ist fertig. Nähere Infos dazu gibt es hier. Somit sollte zukünftig auch wieder genug Zeit vorhanden sein, an dieser Homepage weiter zu schreiben…

Strukturerlebnisse

Posted in Strukturen on Januar 18th, 2011 by Ralph Latotzki – 1 Comment

Erlebnisstrukturen2

 

Wie alle Wirtschaftsunternehmen müssen auch Freizeitparks gewisse Strukturen einführen, um einen geregelten Ablauf gewährleisten zu können. Durch die Diversifikation des Unternehmens, in aller Regel haben Freizeitparks neben Attraktionen auch Gastronomie und Shops, die Saisonorientierung und die Ausrichtung auf Massenabfertigung ist die Verwendung von Strukturen zur Vereinfachung des Betriebs zwingend notwendig. Viele dieser halten sich unbemerkt von den Gästen im Hintergrund, ein Fastpass-System hingegen, das virtuelles Warten erlaubt, greift ziemlich stark in das Erlebnis der Besucher ein. Anhand einiger Beispiele sei im Folgenden die Frage erörtert, ob Strukturen auch zum Erlebnis beitragen können und womöglich sogar ihre Ästhetik in den Vordergrund gestellt werden kann. Die Schönheit einer Struktur wird zugegebener Maßen meist subjektiv beurteilt, wie uns Beispiele aus der Architektur lehren; Mathematiker hingegen haben häufig ein recht ähnliches Gespür dafür, welche theoretischen Strukturen sie als elegant empfinden. read more »

Attraktionsdauer

Posted in Strukturen on September 19th, 2010 by Ralph Latotzki – 1 Comment

Attraktionsdauer

 

Bei langer Wartezeit bei einer mittleren Familienachterbahn den Zug jeweils zwei Runden fahren zu lassen, scheint auf den ersten Blick keinen großen Sinn zu machen, weil dabei einiges an Kapazität verschenkt wird. Wird jedoch eine Schiffschaukel zur Betrachtung heran gezogen, so erscheint die Fragestellung nach der geeigneten Fahrtdauer in einem andern Licht. Schließlich mag niemand – außer den Fahrgästen mit empfindlichen Mägen versteht sich – die Fahrt sofort abgebrochen sehen, wenn die Schaukel zum ersten Mal den höchsten Punkt der Fahrt erreicht hat. Auf dem Höhepunkt ist das Erlebnis am intensivsten und das mag ausgekostet werden. Ein paar Schwünge mehr, die im Vergleich zur sonstigen Fahrt- und vor allem Fahrgastwechselzeit nicht sonderlich ins Gewicht fallen, steigern das Erlebnis deutlich und rechtfertigen somit auch eine längere Wartezeit. read more »

Warteschlangenlänge

Posted in Warteschlangen on August 19th, 2010 by Ralph Latotzki – 3 Comments

warteschlangenlaenge

 

Der Begriff Warteschlangenlänge lässt sich auf drei verschiedene Weisen interpretieren. Zum einen wäre da die bauliche Länge des Wartebereichs, zum anderen die Länge der Schlange der anstehenden Personen. Und letztendlich kann man letztere auch noch auf die Kapazität der Attraktion normieren und somit auf die Wartedauer zielen. Die Frage nach der optimalen Kapazitätsnutzung – was nicht immer mit der Schaffung einer möglichst hohen Kapazität gleichzusetzen ist – wurde bereits an anderer Stelle diskutiert, aber zumindest das Wartezeitempfinden sei kurz beleuchtet, da dieses nicht nur mit dem Ambiente, sondern auch mit der Bauform im Zusammenhang steht. read more »

Wasserrutschen

Posted in Attraktionen on Juli 1st, 2010 by Ralph Latotzki – Kommentare deaktiviert für Wasserrutschen

Wasserrutsche

 

Über die Ausnahmestellung von Achterbahnen in Freizeitparks wurde bereits – auch an dieser Stelle – genug geschrieben. Mit Blick auf Wasserrutschen mag sei der Punkt aber noch einmal ausgegraben, dass Achterbahnen sich nicht nur großer Beliebtheit, sondern auch großer Aufmerksamkeit erfreuen. Auf diesem Wissen baut Cedar Point auf, das durch die stetige Erweiterung mit auffälligen Achterbahnen eine Ausnahmestellung in der Wahrnehmung erreicht hat. Nicht nur die Anzahl der Bahnen ist rekordverdächtig, sondern auch ihre Ausmaße. Dass dieses Konzept weltweit nur wenig Nachahmer findet und die meistbesuchten Parks eher Themenwelten wie das Disneyland sind, wo das technische Erlebnis in den Hintergrund gerät, wirft mehrere Fragen auf: Haben Achterbahnen eine zu kleine Zielgruppe? Das ist eher unwahrscheinlich, schließlich gibt es sie in unterschiedlichen Intensitäts-Leveln. Sind Achterbahnen auf Dauer nicht unterhaltsam genug? Hier lässt sich mit Thematisierung einiges erreichen, wie Big Thunder Mountain zeigt (um bei Disney-Beispielen zu bleiben). Sind Achterbahnen nicht abwechslungsreich genug? Man könnte nun die ganzen verschiedenen Achterbahntypen wie Bobbahn und Virginia Reel aufzählen. Aber eine andere, damit in Zusammenhang stehende Frage ist viel interessanter: Warum funktionieren Wasserparks? read more »

Transportsysteme

Posted in Attraktionen on Mai 30th, 2010 by Ralph Latotzki – Kommentare deaktiviert für Transportsysteme

Transportsysteme

 

Oldtimerbahnen, Monorails, Eisenbahnen, Bootsfahrten… Es gibt viele Möglichkeiten, sich in einem Freizeitpark fortbewegen zu lassen. Und diese werden auch redlich genutzt. Dabei scheint es sogar einigermaßen egal zu sein, wie toll und aufwändig diese Geschäfte erscheinen; Fahrgäste finden sich fast immer. Zugegeben, die Aussage ist ein wenig überspitzt und im Grunde genommen nur für diejenigen ohne großes Reflexionsvermögen und mit großer Phantasie richtig. (Kinder können schon mal begeistert an nicht funktionsfähigen Lenkrädern drehen, Erwachsene erwarten da schon eine größere Authentizität – oder alternativ mehr Unterhaltung zum Beispiel durch eine während der Fahrt erzählte Geschichte.) Aber was ist es unabhängig von der spezifischen Intention des Planers, das die ganzen Bahnen so attraktiv erscheinen lässt? read more »